Die Klappergrasmücke (auch Zaungrasmücke genannt)
(Quelle: AZ-Nachrichten 2/96)
Artikel geschrieben von Manfred Giebing

Sylvia currura (Linne)
- eng1.: Lesser Whitethroat M.
Giebing (18590)




Mit ihren 13,5 cm ist sie etwas kleiner als die Dorngrasmücke.
Sie unterscheidet sich von dieser durch die dunkelgrauen Wangen und das fehlende
Rostbraun der Flügel. Dorngrasmücken und Klappergrasmücken haben
eine weiße Kehle, deshalb auch der englische Name Whitethroat = Weißkehlchen.
Ein Männchen ist satter gefärbt als ein Weibchen.


Klappergrasmücken sind in ganz Europa verbreitet, außer
Irland, Nordskandinavien, Iberische Halbinsel und Teile Italiens. Als Zugvogel
verläßt sie uns im Juli bis Oktober, um im tropischen Afrika zu überwintern.
Vorzugsgebiete der Klappergrasmücke sind offene mit Buschwerk durchsetzte
Gelände, wie Friedhöfe, Gärten, Parks und Feldgehölze. Nach
Ihrer Rückkehr in das Brutgebiet, bauen sie ihr zierliches Nest mitten
im dichten Unterwuchs. Es besteht aus Halmen und Wurzeln. Die Außenseite
ist mit Spinnweben durchsetzt. Teilweise wird es mit trockenen Blättern
ausgelegt.


Die meisten Gelege bestehen aus 5 Eiern. Sie sind auf weißlichem
Grund mit bräunlichen und gelblichen Flecken versehen. Ihre Größe
beträgt 16,5 X 12,6 mm. Nach 10 bis 12 Tagen gemeinsamer Bebrütung
schlüpfen die nackten Jungen. Sie haben einen orangenen Rachen mit blaßgelben
Randwülsten. An der Zungenbasis befinden sich zwei dunkle Punkte. Während
der Nestlingszeit werden sie von beiden Elternteilen mit kleinen Insekten, Raupen
und Spinnen gefüttert. Danach breitet sich meistens das Weibchen auf eine
Zweitbrut vor. Bei Gefahr können die Jungen das Nest mit 7 Tagen verlassen,
was in der Regel erst mit 10-11 Tagen geschieht. Der Gesang ist unbedeutend
und eintönig. Dem vorangehenden Gezwitscher folgt eine klappernde Tonreihe,
deshalb der Name Klappergrasmücke. Nach der Brutzeit Juli August bis September
machen Klappergrasmücken eine Vollmauser durch, welcher sich im Januar
bis April eine Teilmauser anschließt.


Die Voliere muß entsprechend ihrer Lebensweise einen
dichten Bewuchs zeigen. Hier eignen sich besonders junge Fichten oder Thuja
mit einem Unterbewuchs aus Heidekraut oder mittelhohen dichten Gräsern.


Eine reichliche Beerenfütterung, das ganze Jahr über,
je nach Angebot, sollte schon zur Verfügung stehen. Zur Brutzeit ist mindestens
60 % der Nahrung an Lebendfutter und ab Schlupf der Jungen 100 % zu reichen.
Den größten Teil, knapp 30 % sollte in den ersten Tagen aus Blattläusen
und Ameisenpuppen bestehen.


Auch Klappergrasmücken müssen warm überwintert
werden.



Copyright: Manfred Giebing
Norken, Deutschland
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