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Bird-Box Klein
Die Weißbartgrasmücke
(Quelle: AZ-Nachrichten 4/96)
Artikel geschrieben von Manfred Giebing

Sylvia cantillans (Pallas) - engl.: Subalpin Warbler


Mit 12,5
cm eine kleine bewegliche Grasmücke. Das Männchen ist oberhalb grau. Es hat
einen weißen Bartstreif und eine rötlichbraune Kehle und Brust. Ein typisches
Art-merkmal sind das gelbliche Auge mit dem nackten roten Augenring. Die Weihcheo
sind oherseits brauner. Das Verhalten gleicht dem der Provencegrasmöcke, z.
B. stelzt sie in der Erregung den gespreizten Schwanz, welcher aber kürzer ist.


Verbreitet
ist sie in den südeuropäischen Ländern. Neuerdings auch seltener aber regelmäßiger
Gast in Mitteleuropa. Sie lebt hauptsächlich auf trockenen, sonnigen Hängen
mit Dornensträuchern, in Beständen von Stein- und Kermeseichen, sowie in der
Macchia. In verschiedenen Ländern geht sie bis 2000 m Höhe und hält sich selte­ner
im Tiefland auf Sie teilt sich dasselbe Biotop mit der helleren und etwas größeren
Brillengrasmücke und der viel dunkleren Provencegrasmücke.


Die Weißhartgrasmücken
sind Zugvögel. Sie verlassen uns im August um in West-afrika zu überwintern.
Schon Ende März ist sie wieder im Brutgebiet und läßt ihren Gesang, ähnlich
dem der Dorugrasmücke, aber ohne die rauhen Töne, hören. Er wird meistens im
schmetterlingshaften Singflug vorgetragen.


Das Nest
steht niedrig im Dickicht, selten höher als 1 m. Es wird gefertigt aus Halmen,
Rinde vom Rosmarin oder Wacholder. Die Außenseiten werden mit Spinnengewebe
verkleidet. Innen wird es ausgepolstert mit Tierhaaren und Pflanzenwolle. Ein
Gelege besteht aus 3-4 auf grünlichem Grund gefleckte Eier, deren Maße bei 16,5
x 12,9 mm liegen und 1,42 g wiegen.


Beide Partner
brüten 11-13 Tage, wenn auch der Hauptvorteil heim Weibchen liegt. Die jungen
Nesthocker sind nackt und haben einen roten Rachen mit gelblichen Rand-wülsten.
Beide Eltern füttern. Bei Schlechtwetter oder Sonnenschein kann das Weib­chen
die Jungen mit ausgebreiteten Flügeln schützen. Die Nestlingszeit beträgt 11-12
Tage. Beginnt' das Weibchen noch eine Zweithrut, so werden die Jungen vom Männchen
versorgt und geführt.


Weißbartgrasmücken
machen nach der Brutzeit von Juli bis September eine Voll-mauser und von Januar
bis Februar eine Teilmauser, welche fast eine Volimauser sein kann, durch.


Sie werden
auch schon in Menschenobhut gezüchtet.


Die Voliere
soll trocken und zugfrei sein. Sie müssen warm 10-15 ~C überwintert werden.
Gefüttert werden sie mit Grasmückenfutter, Beeren und kleinen Insekten. Als
Aufzuchtfütter reicht man nur Lehendfutter. In den ersten Tagen Ameisenpuppen
und kleine Mehiwürmer. Während der Mauserzeit wird das Lebendfutter reduziert
und mehr Beeren, aber nie über 1/3 gegeben. Während der Aufzucht- und Mauserzeit sollte man
Vitamine reichen.



Copyright: Manfred Giebing
Norken, Deutschland

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