Die Dorngrasmücke
(Quelle: AZ-Nachrichten 1/96)
Artikel geschrieben von Manfred Giebing

Sylvia communis (Latham) - eng!.: Whitethroat



M. Giebing (18590)



Sie hat eine Körpergröße von 14-16 cm und ein
Gewicht von 13-15 g. Ihre Flügelspannweite beträgt 210 mm. Das Männchen
hat einen hellgrauen und das Weibchen einen hellbraunen Kopf mit weißer
Kehle. Von der Gartengrasmücke unterscheidet sich die Dorngrasmücke
durch die geringere Größe und den weißen Schwanzkanten. Dagegen
von der kleineren Klappergrasmücke durch das Rostbraun auf den Flügeln.


Die Dorngrasmücke ist in ganz Europa ohne Mittel- und
Nordskandinavien vertreten. Sie verläßt uns im September um in Afrika,
südlich der Sahara, zu überwintern. Ende April kündigt sie ihre
Rückkehr durch ihren melodischen Gesang, welcher viele Imitationen enthalten
kann, an. Er wird aus dem Gebüsch oder durch einen kurzen Balzanflug vorgetragen.


Die Dorngrasmücke hat mehrere Spielnester vorbereitet.
Wenn sich beide Partner aneinander gewöhnt haben, wählt das Weibchen
eines aus und baut es fertig. Hierzu benötigt es Halme und Wurzeln. Der
obere Rand wird mit weißer und grauer Pflanzenwolle gefestigt, während
das Innere mit dunklen Haaren oder Fasern ausgepolstert wird. Das Nest steht
selten auf dem Boden in der Krautschicht, meistens aber niedrig in Büschen
oder Brennesseldickichten. Durchschnittlich werden 5 auf grünlichgrauem
Grund gefleckte Eier gelegt. Ihre Größe beträgt 18,1 x 13,8
mm. Beide Partner brüten 11-13 Tage. Auch diese Nesthocker sind nackt.
Ihr Rachen ist rosa mit gelben Rändern. An der Zungenspitze befinden sich
2 dunkle Zeichen. Die Randwülste sind blaßgelb. Beide Elternteile
füttern die Jungen mit Insekten, deren Larven und Puppen, kleinen Spinnen
usw. Sie verlassen mit 10 Tagen das Nest und sind mit 13 Tagen flügge.
Nur eine Jahresbrut. Auch die Dorngrasmücke macht zwei Mausern durch und
zwar die Brutmauser von Juli bis September und die Ruhemauser im Winterquartier
von Januar bis Februar/März.


Dorngrasmücken werden wenig aber regelmäßig
in Menschenobhut gezogen.


Die Dorngrasmücken müssen nach der Brutzeit getrennt
werden. Sie sind nicht nur frostfrei, sondern warm von mindestens + 10 0G
zu überwintern.


Die Nahrung der Dorngrasmücke besteht vor allem aus kleinen
weichhäutigen Insekten und deren Entwicklungsstadien. Hauptsächlich
werden Spinnen und Raupen aufgenommen. Kleine Schnecken werden mit Gehäuse
verschluckt. Sie nimmt weniger Beerennahrung zu sich als zum Beispiel die Mönchsgrasmücke.
Der Anteil sollte etwa 30-40 % betragen. Beeren, die sie nicht ganz verschlucken
kann, werden stückweise aufgenommen. Hier werden auch weichhäutige
Beeren, wie Holunder-, Brombeeren und Weintrauben bevorzugt.



Copyright: Manfred Giebing
Norken, Deutschland
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